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Küchengeräte – Inventur 2

Mein „Lurchi“, ein Spiralschneider

Kitchen-Helper Inventory 2  –  My „lurchi“ – a spiral cutter

KohlrabiIm ersten Teil habe ich ja von der neuesten (und teuersten) Errungenschaft berichtet, meinem Vitamix. Dem ist nichts hinzu zufügen, er läuft 3x täglich, und ich bin begeistert.

Nachdem ich mein erstes Buch von Attila Hildmann „Vegan For Fit“erstanden hatte, habe ich mir prompt einen „Lurchi“ bestellt, das soll jetzt keine Werbung sein, ich glaube, das war der erste Spiralschneider, der mir im Internet über den Weg lief. Allerdings wartete er dann etwas vergebens auf seinen Einsatz. Als ich zum Jahresende mich verstärkt mit dem Einstieg in die vegane Lebensweise beschäftigte, tauchte er wieder auf und konnte endlich mich von seiner Nützlichkeit überzeugen.
MöhrekommtrausNützlich warum? Ich habe schon früher festgestellt – und andere Leute vor mir auch schon – dass die Form eines Lebensmittels auch den Geschmack mitbestimmt. Das lässt sich an Nudeln am leichtesten überprüfen. Schaut man sich diverse Nudelformen an, die alle aus dem gleichen Teig sind, zB. Hartweizengries, so wird man je nach Beilage, die Nudelform aussuchen, die dafür am geeignetsten erscheint.
Beim veganen Essen, wo alle Sinne mit beteiligt sein sollten, ist Struktur, Textur, Farbe besonders wichtig und kann neue Geschmackserlebnisse schaffen und für Abwechslung sorgen.
TellerKMLurchoR
Die Premiere waren nun Kohlrabi-Nudeln, die nur leicht in Olivenöl in der Pfanne geschwenkt wurden.
breiteKohlrabiSpag
Dazu gab es „richtige“ Spaghettini, mal keine Vollkorn – ich bin nicht perfekt – und Tomatensoße aus eigenen Tomaten, die ich schon fertig angemacht eingefroren habe und gebratene Champgignons.
Essenufttellertotal
Ein ganz simples und schnelles Essen, was uns ausgesprochenen gut geschmeckt hat. Und die Kohlrabi-Nudeln obendrauf hatten wirklich ihren eigenen Geschmack.Gabelnnah
Mein „Lurchi“ kommt also in die Kategorie preiswert und gut.
3tellerundreste

Kitchen-Helper Inventory 2

My „lurchi“ – a spiral cutter

In the first part of my inventory I talked about my newest and most expensive member of the „kitchen helper family“ the Vitamix; I’ve got nothing to add, it runs perfectly, I use it three times a day.
After I bought my first vegan book „Vegan For Fit“ by a German guy, I bought this „lurchi“ right away. This is no promotion or anything, it was just the first of those spiral cutters I’ve found online. Anyhow, I never used it until I started looking more into going vegan towards the end of the year, but then it proved to me that it was kinda useful.
Why useful? I wasn’t the first person who realized that the shape of a vegetable or basically anything you eat determines its flavor. Best example: noodles. It’s almost always the same dough, but you pick different shapes for different meals.
For the vegan diet, where all senses should be stimulated the shape of the vegetable is important too. It can create new experiences of flavors and makes the vegan diet just a little bit more diverse.
I started with cabbage turnip (kohlrabi) which I braised lightly in olive oil. I added real spaghetti (no whole wheat this time – I’m not perfect) and home made tomato sauce from our own tomatoes which I keep in the freezer.
A very simple and fast food, but all of us enjoyed it a lot. And the kohlrabi noodles on top gave it a nice flavor.

My „lurchi“ was just added to the category „cheap but good“

Kaffee-Challenge: Tag 5

Schneeball-Effekt

Snowball-Effect
WaldwegR2
Ich hätte nicht gedacht, dass mir der Kaffee-Verzicht so leicht fällt. Es macht richtig Spaß und verlangt nach mehr.
Ich beschäftige mich ja schon sehr lange mit Ernährungsfragen und bin schon früh in die Vollwert-Küche eingestiegen, dazu kam eine verstärkte vegetarische Ausrichtung, nicht 100 % und nicht missionarisch. Als sich vor 2 Jahren meine Arthrose verschlimmerte, kam ich durch eigene Recherchen zu einer Basen-bildenden, veganen Ernährung. Das war eine große Umstellung, zeigte aber schnelle und anhaltende Erfolge. Dies führte natürlich dazu, dass ich die strenge Diät vernachlässigte und mich seitdem so „durchwurschtel“.
Den vollen Zugang zur veganen Küche habe ich bis heute noch nicht gefunden. Ich bin eine Köchin mit Leib und Seele und arbeite fast nie nach fertigen Rezepten, das klappt bei der veganen Ernährung noch nicht so, dafür muss ich mir erst ein Grundwissen erarbeiten und das will ich jetzt tun.
Ich besitze schon 2 vegane Kochbücher, natürlich Attila Hildmann „Vegan For Fit“ – ist irgendwie nicht mein Ding – und Josita Hartanto „Vegan Genial,“ das spricht mich schon etwas mehr an. Seit gestern besitze ich das Buch von Brendan Brazier „Vegan in Topform“ , und ich glaube, das könnte es sein. Ich bin auf dieses Buch bei einer Besprechung im Blog „Deutschland is(st) vegan“ gestoßen.  B. Brazier ist Profi Ironman-Triathlon-Trainer und ging das Thema von der sportlichen Seite an, wie Muskelaufbau, kurze Regenerationsphasen etc. Da ich schon immer ein bisschen den Hang zum Größenwahn hatte, erscheint mir dies genau die Schiene zu sein, auf der ich fahre. Ich arbeite täglich viel körperlich, bin sportlich gut engagiert und weiß auch, dass mit zunehmenden Alter, Muskelerhalt oder sogar Aufbau immer schwieriger werden.
Wenn jetzt nicht Weihnachten vor der Tür stände, würde ich gleich anfangen, so werde ich mich langsam einarbeiten und die Feiertage stressfrei begehen. Was ich euch auch wünsche.
WaldrandR2
Und zur Entspannung gibt’s mein Lieblings-Maha-Mantra  Reggae Style von C.C. White, da hole ich mein Harmonium raus und gehe so richtig mit.
Namaste

Snowball-Effect
I would have never thought that it´d be this easy for me to not drink any coffee anymore. It´s actually fun and makes me wanna take it a step further.
For quite a while I´m dealing with nutrition questions already and started the „whole food“ thing as well as going to a more vegetarian style – not 100% and not radical. Two years ago, my osteoarthritis became worse which made me aware of a base-forming, vegan nutrition. This was a big step and soon after I saw first improvements which made me neglect the strict diet too fast and I kinda went back to my old habits.
I´m still not completely convinced of a pure vegan diet. I´m a passionate cook and rarely follow recipes – this works very well, just not with the vegan cuisine yet. I guess I need more of a basic knowledge first to built on. And this is what I´m gonna be doing now!
I already own two vegan cooking books: „Vegan For Fit“ by a German guy (Attila Hildemann), which I really don´t like too much – it´s just not feasible. The second one is by Josita Hartanto („Vegan Genial“) which I like a little bit more. Since yesterday I´m owner of „The Thrive Diet“ by Canadian Ironman-Tritathlon trainer Brendan Brazier and I think this is it. In a German vegan blog I came along his name and I like how he looks at the topic with a more athletic perspective, like muscle gain, short regeneration periods and so on. This all appealed more to me and my megalomania; I do a lot of physical work, I´m sporty and I know that muscle preservation or even gain is even harder when you´re older.
Well, now Christmas is around the corner and I don´t want too much stress before and during the holidays – no, this is no excuse, remember I´m still on my coffee challenge – but once the feasting is over I´ll work my self into this.
Now to relax I´ll be listening to my favorite mantra „Hare Krishna“ Reggae Style by C.C. White and then Imma take out my reed organ and be ready to roll.

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